Geschichte von Hamburger Spremberg
Wichtige geschichtliche Daten
Auch als junges Unternehmen haben wir bereits unsere Geschichte. Hier ein kleiner Rückblick auf unsere Anfänge und die ersten fünf Jahre der Papierproduktion

01. Juli 2009: Umstellung auf 100% weisse Papiere

Wir produzieren nun ausschließlich weisse Wellpappenrohpapiere. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Papiermaschine PM 7 bei Hamburger Hungaria und deren Produktion von braunen Papieren spezialisieren wir uns auf die weißen Massenprodukte SpreeWhite B und SpreeWhite C.

19. März 2009: Wir sind Millionäre

Die eine millionste Tonne Papier wurde in der Papierfabrik Hamburger Spremberg produziert. Ursprünglich war das Jubiläum einen Monat später geplant.
Die Ursache für die erfolgreiche Produktion ist die wesentlich höhere Verfügbarkeit der Papiermaschine. Diese wurde durch eine nahezu abrissfreie Produktion erreicht. Entsprechende der ehrgeizigen Zeile konnte der Optimierungsprozess der Anlage in kürzester Zeit vorangetrieben werden.

19 Dezember 2008: Genehmigungsbescheid für Kraftwerk übergeben

Aufgrund der ständig steigenden Energiekosten wurde nach möglichen Alternativen zur Versorgung unseres Werkes gesucht. Aufgrund vieler Einzelfaktoren und umfangreichen Studien fällt die Wahl dabei auf ein EBS-Kraftwerk. EBS steht dabei für Ersatzbrennstoffe. Darunter wird eine mittelkalorische Fraktion aus aufbereiteten Siedlungsabfällen und ungefährlichen brennbaren Abfällen verstanden.
Der dadurch gewonne Dampf wird zur Beheizung der Trockenpartie unserer PM 1 und zur Erzeugung elektrischer Energie mittels Dampfturbine und Generator genutzt.
Maximal können so bis zu 65Tonnen Dampf und 22,5 Megawatt elektrischer Leistung gewonnen werden. Weiterhin ist geplant die bei Hamburger Spremberg in Produktionsprozess anfallenden Rejekte zu verbrennen. Nach Informationsveranstaltungen und dem Erörterungstermin wird der Genehmigungsbescheid übergeben.

6. November 2008: Auszeichnung mit dem brandenburgischen Ausbildungspreis

Mit dem brandenburgischen Ausbildungspreis 2008 wird Hamburger Spremberg als einziges Unternehmen des IHK Bezirkes Cottbus ausgezeichnet.
Wir haben diesen Preis bekommen, weil wir sehr gute Koorperationsbedingungen mit vier Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium pflegen.
Die Ausbildung unserer Auszubildenden ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ vorbildlich.

20. August 2008: Neue Papiersorte Bico

Unser SpreeWhite BiCo stellt die erste "neue Sorte" unserer noch jungen Firmengeschichte dar. Im Rahmen unsere Produktentwicklung, die auch nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist, konnten wir einen weißen Testliner explizit für die Verarbeitung in der Wellpappenrückseite entwickeln.

22. Mai 2008: Six Sigma Projekt zum Erfolg gebracht

Unsere "Qualitätsführerschaft in Weiß" wurde durch die Bearbeitung der Bedruckbarkeitseigenschaften innerhalb eines Six Sigma Projektes stabilisiert und optimiert. Six Sigma kombiniert bekannte Qualitätswerkzeuge mit komplexen statistischen Ansätzen. Dieser Ansatz ermöglichte uns, in detaillierter Teamarbeit, einen weiteren Standard im Marktsegment der weißen, ungestrichenen Massenpapiere zu setzen.

23. Juli 2007: Ankündigung / 2. Papiermaschine wird gebaut

Die Papierfabrik Hamburger Spremberg baut im Industriepark Schwarze Pumpe die zweite Papiermaschine. Darüber informierte am 16. Juli 2007 der Geschäftsführer der Prinzhorn Holding GmbH, Thomas Prinzhorn. Mit dieser Ankündigung wurde es offiziell: die 2. Papiermaschine wird gebaut.

12. Mai 2007 und 16. Mai 2009: Tag des offenen Unternehmens

Auch mit dem 2. und 3. Tag des offenen Unternehmens, nunmehr eine Initiative der Landesregierung des Bundeslandes Brandenburg, besuchen Tausende Interessierte unsere Produktionsanlagen und führten Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zu den Gästen im Jahr 2007 konnten wir auch unseren Ministerpräsidenten Matthias Platzeck zählen.

5. Dezember 2006: Millionste Tonne Wellpappe Rohpapier der Hamburger Gruppe in einem Jahr produziert

Es ist etwas Besonderes zum Club der Papier-Millionäre zu gehören. Davon gibt es in unserem Bereich in Europa gerade mal 4. Und seit heute gehört Hamburger dazu.
Die Millionste Tonne Rohpapier im Konzern wurde produziert. Insgesamt waren es dann sogar 1.064.000 Tonnen am Jahresende. Davon W. Hamburger Pitten 404.000 Tonnen, Papierfabrik Rieger 114.000 Tonnen, Dunapack 302.000 Tonnen, Hamburger Spremberg 244.000 Tonnen. Die Jubiläumsrolle wurde in Spremberg als SpreeWhite C produziert. Im Beisein einer kleinen Vertriebsdelegation gelangte die mit einer roten Schleife versehene Rolle einige Tage später zur Firma ROBA Corrugated GmbH in Zorbau. (Sachen-Anhalt).

10. April 2006: ISO Zertifikat 9001:2000

Die Bemühungen von Hamburger Spremberg werden mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2000 anerkannt.

17. November 2005: 100.000 Tonnen Papier produziert

Am Abend wird die 100.000 Tonne Papier in Spremberg gefeiert. Das Jubiläumspapier ist weiss und Teil einer Lieferung nach Rumänien.

18. Oktober 2005: Einweihung der Papierfabrik

Zu den hundert geladenen Gästen der Einwehungsfeier gehören auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Platzeck sagte in seiner Rede dass der Ansiedlungserfolg der Papierfabrik in der Lausitz nicht hoch genug zu bewerten sei.

27. September 2005: Mosburger startet Wellpappenproduktion

Die Wellpappenanlage von Mosburger Corrugated startet mit der Produktion erstklassiger Wellpappe. Die Anlage läuft mit 1 ½ Schichtbetrieb von Montag bis Freitag und erzeugt täglich über 250.000 m² Wellpappe – das entspricht über 100 Tonnen Papier. Nach dem Start der WPA vergehen nur wenige Tage, bis die erste vierfarbig bedruckte Verpackung gefertigt werden kann.

27. August 2005: Tag des offenen Unternehmens

Der erste Tag des offenen Unternehmens in der Papierfabrik Hamburger Spremberg: mehr als 10.000 Besucher aus der Region überzeugen sich davon, wie schwierig es ist, Papier herzustellen. Zu den Gästen gehören unter anderem auch Hoyerswerda´s Oberbürgermeister Horst-Dieter Brähmig und Sprembergs Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze.

14. April 2005: Kundenübergabe

Sieben Tage nach dem Start der Papierproduktion wird das erste Papier an Kunden in Übersee verschickt.

7. April 2005: Erster Tambour Papier produziert

Um 15:25 Uhr wickelt sich der erste Tambour unseres Papieres auf. Es ist geschafft, das erste Papier aus Schwarze Pumpe ist produziert.

15. Dezember 2004: Der Probebetrieb beginnt

An diesem Tag beginnt die eigentliche Inbetriebnahme mit dem Probelauf der drei Aufgabebänder, der Scheibenfilter, der Vakuumanlage, dem Deckschichtpulper und den Drehtest der ersten Trockengruppe. Alle Anlagenteile laufen zur vollen Zufriedenheit.

29. Oktober 2004: Neue Marken werden eingetragen

Im deutschen Patentamt in München werden neue Markennamen für das zukünftig von Hamburger Spremberg produzierte Papier eingetragen:

Braun: SpreeLiner und SpreeWelle
Weiss: SpreeWhite

10. September 2004: Das Richtfest

Nach elf Monaten Bauzeit ist eine weitere Etappe geschafft. Das Richtfest wird gefeiert. Das abgeteilte Rollenlager dient als Veranstaltungsort. Mehrere hundert Gäste sind bei strahlendem Sonnenschein von den Dimensionen der künftigen Fabrik und raschem Baufortschritt beeindruckt. Die besten Grüße des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck überbringen gleich zwei Minister seines Kabinetts. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns erklärt, dass von dieser Ansiedlung der W. Hamburger AG im Industriepark Schwarze Pumpe ein Impuls für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz ausgeht. Bau- und Verkehrsminister Szymanski verspricht so schnell wie möglich die Ortsumgehung zu bauen, damit sich die Attraktivität des Standortes weiter erhöht.

Juni 2004: Neue Mitarbeiter kommen

Ca. 300 Mitarbeiter werden gesucht, über 6.000 Bewerbungen sind eingegangen.
Monatlich steigt die Zahl der Mitarbeiter, von 15 im Juni 2004 und 95 im Dezember 2004 bis auf 261 Mitarbeiter und 29 Auszubildende im Dezember 2005.

17. Oktober 2003: Der Erste Spatenstich

Das Festzelt mit den vorbereiteten 240 Plätzen ist bis auf den letzten Platz belegt. Mehr als ein Dutzend Kameraleute und zahlreiche Rundfunkreporter drängen sich auf der Tribüne.
In der Begrüßungsrede spricht Thomas Prinzhorn erstmals öffentlich darüber, dass einer der entscheidenden Standortfaktoren die Menschen der Lausitz seien.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck dankt Thomas Prinzhorn für die Investition und würdigt den ersten Spatenstich als wichtigen Beitrag zur Aufwertung der Wirtschaftsstrukturen in der Lausitz.

3. September 2003: Unterzeichnung des Lieferantenvertrages

Die W. Hamburger AG als Investor der künftigen Papierfabrik Hamburger Spremberg unterzeichnet mit dem Lieferanten den Kaufvertrag für die millionenschwere Papiermaschine in Schwarze Pumpe. Den Zuschlag erhält die japanische Firma MITSUBISHI.

14. Februar 2003: Verträge werden geschlossen

Ein Gelände Im Industriepark Schwarze Pumpe, dessen Eigentümer die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH LMBV ist, wird durch Hamburger per Kaufvertrag vom 14. Februar 2003 erworben. Nach umfassender Beräumung des zukünftigen Bauplatzes übergibt die LMBV am 17. März 2004 das Grundstück zum Bau der Papierfabrik.

Schwarze Pumpe
Dies ist der richtige Platz, um eine kleine Geschichte zu erzählen. Die Geschichte von der schwarzen Pumpe oder wie der Ortsteil zu seinem Namen kam:

Der Name stammt aus dem Mittelalter und wurde gegen Ende des Dreißigjährigen Krieges geprägt. Laut Überlieferung zogen marodierende schwedische Soldaten auf ihrem Rückzug durch die Lausitz. Sie näherten sich plündernd, brandschatzend und mordend der kleinen Ansiedlung an der Verbindungsstraße, der sogenannten Böhmenstraße zwischen Leipzig und Cottbus. Zur Abwendung dieser Gefahr machten sich die Anwohner die Angst vor der Pest zunutze. Man färbte die Wasserpumpe am Brunnen des Gasthauses schwarz ein und zeigte so, daß an diesem Ort die Pest herrsche. Seitdem wurde das Gasthaus "Restaurant zur schwarzen Pumpe" genannt. Als dieses 1920 abbrannte wurde das Gasthaus "Schwarze Pumpe" errichtet. Und das gibt es bis heute.
 


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