Wir produzieren nun ausschließlich weisse Wellpappenrohpapiere. Mit der erfolgreichen Inbetriebnahme der Papiermaschine PM 7 bei Hamburger Hungaria und deren Produktion von braunen Papieren spezialisieren wir uns auf die weißen Massenprodukte SpreeWhite B und SpreeWhite C.
Die eine millionste Tonne Papier wurde in der Papierfabrik Hamburger Spremberg produziert. Ursprünglich war das Jubiläum einen Monat später geplant.
Die Ursache für die erfolgreiche Produktion ist die wesentlich höhere Verfügbarkeit der Papiermaschine. Diese wurde durch eine nahezu abrissfreie Produktion erreicht. Entsprechende der ehrgeizigen Zeile konnte der Optimierungsprozess der Anlage in kürzester Zeit vorangetrieben werden.
Aufgrund der ständig steigenden Energiekosten wurde nach möglichen Alternativen zur Versorgung unseres Werkes gesucht. Aufgrund vieler Einzelfaktoren und umfangreichen Studien fällt die Wahl dabei auf ein EBS-Kraftwerk. EBS steht dabei für Ersatzbrennstoffe. Darunter wird eine mittelkalorische Fraktion aus aufbereiteten Siedlungsabfällen und ungefährlichen brennbaren Abfällen verstanden.
Der dadurch gewonne Dampf wird zur Beheizung der Trockenpartie unserer PM 1 und zur Erzeugung elektrischer Energie mittels Dampfturbine und Generator genutzt.
Maximal können so bis zu 65Tonnen Dampf und 22,5 Megawatt elektrischer Leistung gewonnen werden. Weiterhin ist geplant die bei Hamburger Spremberg in Produktionsprozess anfallenden Rejekte zu verbrennen. Nach Informationsveranstaltungen und dem Erörterungstermin wird der Genehmigungsbescheid übergeben.
Mit dem brandenburgischen Ausbildungspreis 2008 wird Hamburger Spremberg als einziges Unternehmen des IHK Bezirkes Cottbus ausgezeichnet.
Wir haben diesen Preis bekommen, weil wir sehr gute Koorperationsbedingungen mit vier Schulen, von der Grundschule bis zum Gymnasium pflegen.
Die Ausbildung unserer Auszubildenden ist nicht nur quantitativ sondern auch qualitativ vorbildlich.
Unser SpreeWhite BiCo stellt die erste "neue Sorte" unserer noch jungen Firmengeschichte dar. Im Rahmen unsere Produktentwicklung, die auch nach DIN EN ISO 9001:2008 zertifiziert ist, konnten wir einen weißen Testliner explizit für die Verarbeitung in der Wellpappenrückseite entwickeln.
Unsere "Qualitätsführerschaft in Weiß" wurde durch die Bearbeitung der Bedruckbarkeitseigenschaften innerhalb eines Six Sigma Projektes stabilisiert und optimiert. Six Sigma kombiniert bekannte Qualitätswerkzeuge mit komplexen statistischen Ansätzen. Dieser Ansatz ermöglichte uns, in detaillierter Teamarbeit, einen weiteren Standard im Marktsegment der weißen, ungestrichenen Massenpapiere zu setzen.
Die Papierfabrik Hamburger Spremberg baut im Industriepark Schwarze Pumpe die zweite Papiermaschine. Darüber informierte am 16. Juli 2007 der Geschäftsführer der Prinzhorn Holding GmbH, Thomas Prinzhorn. Mit dieser Ankündigung wurde es offiziell: die 2. Papiermaschine wird gebaut.
Auch mit dem 2. und 3. Tag des offenen Unternehmens, nunmehr eine Initiative der Landesregierung des Bundeslandes Brandenburg, besuchen Tausende Interessierte unsere Produktionsanlagen und führten Gespräche mit Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern. Zu den Gästen im Jahr 2007 konnten wir auch unseren Ministerpräsidenten Matthias Platzeck zählen.
Es ist etwas Besonderes zum Club der Papier-Millionäre zu gehören. Davon gibt es in unserem Bereich in Europa gerade mal 4. Und seit heute gehört Hamburger dazu.
Die Millionste Tonne Rohpapier im Konzern wurde produziert. Insgesamt waren es dann sogar 1.064.000 Tonnen am Jahresende. Davon W. Hamburger Pitten 404.000 Tonnen, Papierfabrik Rieger 114.000 Tonnen, Dunapack 302.000 Tonnen, Hamburger Spremberg 244.000 Tonnen. Die Jubiläumsrolle wurde in Spremberg als SpreeWhite C produziert. Im Beisein einer kleinen Vertriebsdelegation gelangte die mit einer roten Schleife versehene Rolle einige Tage später zur Firma ROBA Corrugated GmbH in Zorbau. (Sachen-Anhalt).
Die Bemühungen von Hamburger Spremberg werden mit der Zertifizierung DIN EN ISO 9001:2000 anerkannt.
Am Abend wird die 100.000 Tonne Papier in Spremberg gefeiert. Das Jubiläumspapier ist weiss und Teil einer Lieferung nach Rumänien.
Zu den hundert geladenen Gästen der Einwehungsfeier gehören auch Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck und Brandenburgs Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns. Platzeck sagte in seiner Rede dass der Ansiedlungserfolg der Papierfabrik in der Lausitz nicht hoch genug zu bewerten sei.
Die Wellpappenanlage von Mosburger Corrugated startet mit der Produktion erstklassiger Wellpappe. Die Anlage läuft mit 1 ½ Schichtbetrieb von Montag bis Freitag und erzeugt täglich über 250.000 m² Wellpappe – das entspricht über 100 Tonnen Papier. Nach dem Start der WPA vergehen nur wenige Tage, bis die erste vierfarbig bedruckte Verpackung gefertigt werden kann.
Der erste Tag des offenen Unternehmens in der Papierfabrik Hamburger Spremberg: mehr als 10.000 Besucher aus der Region überzeugen sich davon, wie schwierig es ist, Papier herzustellen. Zu den Gästen gehören unter anderem auch Hoyerswerda´s Oberbürgermeister Horst-Dieter Brähmig und Sprembergs Bürgermeister Dr. Klaus-Peter Schulze.
Sieben Tage nach dem Start der Papierproduktion wird das erste Papier an Kunden in Übersee verschickt.
Um 15:25 Uhr wickelt sich der erste Tambour unseres Papieres auf. Es ist geschafft, das erste Papier aus Schwarze Pumpe ist produziert.
An diesem Tag beginnt die eigentliche Inbetriebnahme mit dem Probelauf der drei Aufgabebänder, der Scheibenfilter, der Vakuumanlage, dem Deckschichtpulper und den Drehtest der ersten Trockengruppe. Alle Anlagenteile laufen zur vollen Zufriedenheit.
Im deutschen Patentamt in München werden neue Markennamen für das zukünftig von Hamburger Spremberg produzierte Papier eingetragen:
Braun: SpreeLiner und SpreeWelle
Weiss: SpreeWhite
Nach elf Monaten Bauzeit ist eine weitere Etappe geschafft. Das Richtfest wird gefeiert. Das abgeteilte Rollenlager dient als Veranstaltungsort. Mehrere hundert Gäste sind bei strahlendem Sonnenschein von den Dimensionen der künftigen Fabrik und raschem Baufortschritt beeindruckt. Die besten Grüße des brandenburgischen Ministerpräsidenten Matthias Platzeck überbringen gleich zwei Minister seines Kabinetts. Wirtschaftsminister Ulrich Junghanns erklärt, dass von dieser Ansiedlung der W. Hamburger AG im Industriepark Schwarze Pumpe ein Impuls für die weitere wirtschaftliche Entwicklung der Lausitz ausgeht. Bau- und Verkehrsminister Szymanski verspricht so schnell wie möglich die Ortsumgehung zu bauen, damit sich die Attraktivität des Standortes weiter erhöht.
Ca. 300 Mitarbeiter werden gesucht, über 6.000 Bewerbungen sind eingegangen.
Monatlich steigt die Zahl der Mitarbeiter, von 15 im Juni 2004 und 95 im Dezember 2004 bis auf 261 Mitarbeiter und 29 Auszubildende im Dezember 2005.
Das Festzelt mit den vorbereiteten 240 Plätzen ist bis auf den letzten Platz belegt. Mehr als ein Dutzend Kameraleute und zahlreiche Rundfunkreporter drängen sich auf der Tribüne.
In der Begrüßungsrede spricht Thomas Prinzhorn erstmals öffentlich darüber, dass einer der entscheidenden Standortfaktoren die Menschen der Lausitz seien.
Brandenburgs Ministerpräsident Matthias Platzeck dankt Thomas Prinzhorn für die Investition und würdigt den ersten Spatenstich als wichtigen Beitrag zur Aufwertung der Wirtschaftsstrukturen in der Lausitz.
Die W. Hamburger AG als Investor der künftigen Papierfabrik Hamburger Spremberg unterzeichnet mit dem Lieferanten den Kaufvertrag für die millionenschwere Papiermaschine in Schwarze Pumpe. Den Zuschlag erhält die japanische Firma MITSUBISHI.
Ein Gelände Im Industriepark Schwarze Pumpe, dessen Eigentümer die Lausitzer und Mitteldeutsche Bergbau- Verwaltungsgesellschaft mbH LMBV ist, wird durch Hamburger per Kaufvertrag vom 14. Februar 2003 erworben. Nach umfassender Beräumung des zukünftigen Bauplatzes übergibt die LMBV am 17. März 2004 das Grundstück zum Bau der Papierfabrik.
